Aktiv im ländlichen Raum – Politische Bildung als Partner für Engagement

Aufgabendefinitionen und Förderkulissen ziehen deutliche Trennlinien. Politische Bildung darf den Bereich ihrer Aufgabenstellung ebenso wenig verlassen wie etwa Akteure der kulturellen Bildung und des Kulturbetriebs, der Familienbildung, der Sozialberatung oder der Regionalentwicklung. Doch wer neue Zielgruppen erreichen und neue Formate langfristig verankern will, braucht Kooperationspartner und Maßnahmen-Formate, die solche Grenzen überschreiten. Aber wie ist das möglich, ohne Rollenverteilungen, Aufgabenstellungen und Ressourcenströme sich negativ verschieben? Wo liegen die Schnittstellen zwischen den einzelnen Handlungsfeldern, ihren Akteuren und welche Perspektiven erbeben sich aus solchen Crossover-Strategien? Im Rahmen des Sondierungsforums 5 sollen Schnittstellen zur Stärkung politischen Denkens und Handelns speziell in ländlichen Regionen diskutiert werden. Gleichzeitig sollen Handlungsfelder, Akteure, Orte und Methoden im Rahmen von Crossover-Strategien definiert werden.
 Fragestellungen: 

  • Welche Kriterien und Bedingungen erweisen sich bei der Planung und Umsetzung von Angeboten politischer Bildung als besonders wichtig im ländlichen Raum?
  • Inwiefern müssen strukturelle Gegebenheiten als Bestandteil der Planung von politischer Bildungsarbeit berücksichtigt werden?
  • In welchen sozialen Kontexten bewegen sich Zielgruppen, die bisher noch nicht oder wenig von Angeboten der politischen Bildung erreicht werden?
  • Welche Rolle können kulturelle (Bildungs-)Angebote, Angebote der Familienbildung, Beratungsstellen, Vereine und Verbände des Sports, der Wohlfahrt, Institutionen wie die Feuerwehr bei der Vermittlung politischer Bildung spielen?
  • Wie können Cross-Over-Angebote gestaltet werden?
  • Welche Rollen spielen die unterschiedlichen Akteure?

Ort: Alterode 
Kooperationspartner: LEB in Sachsen- Anhalt e.V.,  Evangelische Erwachsenenbildung in der EKM,  Evangelische Heimvolkshochschule Alterode
Termin: 30.03.16