Politische Bildung 2.0

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Cover eines Katalogs (Angebotsbeispiel: Solidarität 2.0 – Soziale Netzwerke retten Existenzen. Referent: Patrick Hergert)

Landeszentrale startet mit Neuem Bildungsangebot

Wie die Landeszentrale für politische Bildung bereits im Mai 2013 ankündigte, gibt es seit September 2013 ein spezielles buchbares Bildungsangebot für Schulen und freie Träger, das sich mit unterschiedlichen Themen rund um Politik in Zeiten von Web 2.0 und SocialMedia beschäftigt.

Noch im Mai 2013 suchte die Landeszentrale für politische Bildung per Pressemitteilung ExpertInnen, die sich als freie ReferentInnen an einem neuen Bildungsangebot rund um die Möglichkeiten des Web 2.0 in der politischen Bildungsarbeit beteiligen sollten. Nach diesem Vorstoß ließ sich bereits im September 2013 von einem ersten Teilerfolg sprechen, denn vielerlei Konzeptideen junger MedienpädagogInnen gingen bei der Landeszentrale ein und füllen nun einen Katalog mit vielen interessanten und vor allem innovativen Angeboten im Bereich der "Politischen Bildung 2.0". So lautet dann auch der Titel des neuen Bildungsprogramms, das jetzt freien Trägern und Schulen in Sachsen-Anhalt als buchbares Angebot in Form von insgesamt 17 Workshops, Projekt-Tagen bzw. -Wochen und MultiplikatorInnen- und LehrerInnenfortbildungen zur Verfügung steht.

"Heute machen Web 2.0 und SocialMedia-Aktivitäten einen Großteil der Freizeitgestaltung junger Menschen aus. Doch nicht nur zur Kommunikation mit FreundInnen oder zum Ausspähen der neuesten Trends taugen diese Medien. Vielmehr bieten sie unendlich viele Möglichkeiten für politische Partizipation im Allgemeinen und für die politische Bildungsarbeit im Speziellen, die von allen AkteurInnen erkannt, gefördert und vermittelt werden sollten. Das Programm Politische Bildung 2.0 ist unser Beitrag.", sagt Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. Es stelle zudem eine Möglichkeit dar, das große medienpädagogische Potential im Land Sachsen-Anhalt nutzbar zu machen und jungen MedienpädagogInnen eine Möglichkeit zur Weitergabe ihres Know-hows zu vermitteln.

Die Kataloge mit den unterschiedlichen Angebotstiteln wie beispielsweise »Mitreden in einer digitalen Gesellschaft« oder »Online-Communities und politische Partizipation im Internet« wurden zunächst nur über das Internet publiziert, zu finden u.a. auf der Webseite der Landeszentrale für politische Bildung: www.lpb.sachsen-anhalt.de unter dem Punkt Politische Bildung 2.0.Gebucht werden kann formlos per E-Mail – die Landeszentrale übernimmt dann die Vermittlung der jeweiligen ReferentInnen zu den gewünschten Terminen. Grundsätzlich werden alle Leistungen des Programms vorerst kostenlos zur Verfügung gestellt, jedoch wird von der Landeszentrale darauf hingewiesen, dass das Angebot auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel begrenzt ist. Konzeptideen für das Bildungsangebot können weiterhin bei der Landeszentrale für politische Bildung eingereicht werden, um das Programm kontinuierlich zu erweitern.

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